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Dienstag, 10. Oktober 2017 07:32

Deutscher Maschinenbau will in Afrika investieren

Seit geraumer Zeit setzt sich die deutsche Bundesregierung nun für eine verstärkte Zusammenarbeit mit Afrika ein. Aktuell steht dabei ein inklusives Wirtschaftswachstum im Fokus, das heißt, ein Wachstum, bei dem alle Menschen in Afrika teilhaben können. Nun hat auch der deutsche Maschinenbau der Bundesregierung seine Unterstützung bei der Zusammenarbeit mit afrikanischen Ländern zugesagt. Als Händler für TRUMPF Gebrauchtmaschinen, z. B. Stanzmaschinen, Abkantpressen und Laserschneidanlagen, behalten wir stets die Entwicklungen in der Branche im Auge und informieren über die Investitionen des deutschen Maschinenbaus in Afrika.

 

Afrikanischer Markt birgt großes Potenzial

VDMA Hauptgeschäftsführer Thilo Brodtmann ist positiv gestimmt im Hinblick auf die Entwicklungsmöglichkeiten Afrikas: „Afrika birgt ein enormes Potenzial. Wo es möglich ist, unterstützen wir die Afrikaner bei der Entfaltung ihrer eigenen Kräfte.“ Brodtmann ist fest davon überzeugt, dass von dem Marshallplan für Afrika, den der Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit Gerd Müller dem Deutschen Bundestag vorgestellt hat, früher oder später auch der industrielle Mittelstand in Deutschland profitieren wird. Vor dem Hintergrund eines deutschen exportorientieren Industriestaates hielten die Maschinenbauer stets die Augen offen nach neuen geschäftlichen Chancen und Möglichkeiten. Dabei geht man nicht nur davon aus, dass Afrika einen interessanten Absatzmarkt bietet, sondern auch davon, dass der Kontinent einen wichtigen Investitionsstandort für deutsche Unternehmen darstellen kann. Damit sich diese Erwartung erfüllt, müsse aber die Bundesregierung noch auf absehbare Zeit deutsche Investitionen auf dem afrikanischen Kontinent ausreichend schützen.

 

Ausbildungsinitiative soll Geschäftspartner von morgen hervorbringen

Hinzukommend weist Thilo Bodtmann darauf hin, dass das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) in Kooperation mit dem VDMA und diversen staatlichen und privaten Partnern eine Ausbildungsinitiative in Afrika gestartet hat. Diese soll – angelehnt an das deutsche duale System – jungen Afrikanern in ihren Heimatländern ermöglichen, einen technischen Beruf zu erlernen. Besonders interessant für die deutsche Wirtschaft ist dabei die Region Subsahara, also alle Länder unterhalb der Sahara. Dort soll das BIP von 2014 bis 2018 um durchschnittlich 4,8 % steigen. Verband und BMZ schlagen hier mit dem Einbinden der Privatwirtschaft in solche Programme eine wegweisende Richtung ein. Dies sollte auch Vorreiter für eine Anpassung der BMZ Programme an die spezifischen Bedürfnisse der Unternehmen sein, die in Afrika aktiv werden wollen. Laut Verband und Hauptvorsitzendem bilde man mit der Initiative die Geschäftspartner von morgen aus.

 

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