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Dienstag, 13. Juni 2017 07:38

Neue Studie bestätigt: Digitale Technologien bringen Jobs zurück

Digitale Technologien sind keine Jobkiller – ganz im Gegenteil! Dieses Ergebnis einer Studie der Hochschule Karlsruhe verkündet VDI Ralph Appel auf der Hannover Messe 2017. Das bedeutet Aufatmen für deutsche Ingenieure, stand doch die Digitalisierung lange im Verdacht, Arbeitsplätze zu vernichten. Als Händler für TRUMPF Gebrauchtmaschinen, z. B. Stanzmaschinen, Abkantpressen und Laserschneidanlagen, sind wir stets daran interessiert, Sie mit den neusten Informationen zur Industrie 4.0 zu versorgen und haben uns darüber informiert, wie Ingenieure und Industrie 4.0 zukünftig Hand in Hand arbeiten.

 

Schluss mit Spekulationen

Um endlich Klarheit in die Diskussion um die Jobchancen für deutsche Ingenieure zu bringen, hat der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) nun Wissenschaftler damit beauftragt, herauszufinden, wie sich die Digitalisierung auf den Produktionsstandort Deutschland auswirkt. Die Forscher der Hochschule Karlsruhe und des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI berichten, dass rund 500 Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes ihre Produktion nach Deutschland zurückverlagerten. Laut der Erhebung aus 2015 sind es insbesondere Unternehmen in den EU-Kernstaaten und Nordamerika, die es zurück in die deutsche Heimat ziehe. Dabei sind es vor allem die digitalisierten Unternehmen, die Deutschland als attraktiven Standort wahrnehmen. Mögliche Gründe dafür sind kundenspezifische Produktion und die damit erforderte Nähe zum Kunden, außerdem die nicht mehr allzu stark ins Gewicht fallenden Lohnkosten, welche das Resultat von vermehrt automatisierter Produktion sind.

 

 

Mensch und Roboter kommen sich am Arbeitsplatz immer näher

Die Mensch-Maschine-Kollaboration gehört zur Fabrik der Zukunft und damit zur Industrie 4.0. Dass Mensch und Roboter sich zukünftig ein „Büro“ teilen, steht bereits fest. Verbreiten Roboter heutzutage mit ihrer Kraftprotzigkeit noch Angst und Schrecken, steht bald der Collaborative Robot, kurz Cobot, als neuer Star im Fokus der Forschung. „Gerade kleinere Unternehmen brauchen kosteneffiziente, einfach zu nutzende Lösungen, wenn sie die Chancen der Industrie 4.0 für sich nutzen wollen“, sagt Arno Reich, Abteilungsleiter für die Automationsthemen der Hannover Messe und bezieht sich dabei auf den baldigen Einsatz von Cobots. "Wir entwickeln Technologien, die es einerseits Robotern erlauben, sich frei unter uns zu bewegen, und die es andererseits Menschen gestatten, ganz intuitiv und ohne Verletzungsrisiko mit der Maschine zusammenzuarbeiten“, erklärt Dr. Norbert Elkmann, Geschäftsfeldleiter Robotersysteme am Fraunhofer IFF. Damit sind die Arbeitsplätze deutscher Ingenieure nicht nur ungefährdet, sondern vielmehr durch die Nähe zur Technologie bereichert.

 

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